Die Anfänge der Tischtennissparte

Die Chronik der Tischtennissparte beginnt im Jahre 1934. Im November jenes Jahres wurde auf einer Vereinsversammlung die Aufnahme dieser Sportart beschlossen. Man verfiel auf die werbewirksame Idee, ein Eintrittsgeld von 1,- Mark zu erheben, das jedoch auf den Vereinsbeitrag angerechnet wurde, wenn das Mitglied regelmäßig am Training teilnahm.

Vier Tische standen damals in der Turnhalle Bahnhofstraße zur Verfügung. Der Krieg unterbrach diese Entwicklung.

Aber schon 1946 fanden sich einige Spieler zusammen, trugen einige Freundschaftsspiele aus und schlossen sich alsdann dem TSV an. Nach dem damaligen Jahresbericht waren es wohl vornehmlich Tennisspieler, die in ihrer Sportart vor unüberwindlichen Schwierigkeiten standen  und daher zunächst einmal „klein“ anfingen.  

Der starke Winter 1946/47 brachte den Spielbetrieb zum Erliegen, aber danach ging es dann mit neu hinzugekommenen Aktiven desto munterer voran. Damals war man in der glücklichen Lage, an zwei Trainingsabenden in der Woche spielen zu können. Und der Trainingsfleiß wurde dann 1948 mit der Kreismeisterschaft der Damen durch Fräulein Homann und dem 2. Platz von Herrn Gall bei den Herren belohnt. Diesen Erfolg wiederholte Fräulein Homann, während sich bei den Herren Dr. Naujoks durchsetzen konnte. So war der damalige Obmann Herr Havemann mit recht stolz auf die sich anbahnende Entwicklung, die dann leider durch die sehr schlechten Hallenverhältnisse unterbrochen wurde. Die Spieler schlossen sich anderen Vereinen an, wo sie bessere Spielmöglichkeiten vorfanden.  

Erst 1962 wurde die Tischtennissparte ... neu gegründet und mit Unterstützung des TSV und des Kreisverbandes besaß man innerhalb kurzer Zeit 5 und bald 7 Tische, die 1962 von 90 und 1963 von 139 Mitgliedern regelrecht belagert wurden. Damit hatte Bargteheide eine der größten Tischtennisabteilungen des Landes, die von 1962 bis 1967 durch den emsig tätigen Jupp Wiegard geführt wurde.  

(Verfasser mir nicht bekannt  / Auszug aus einer alten vereinsinternen TT-Zeitung)

17.01.2007 /  K.-H. Dahlke

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