Senioren-VMS 2019

Geschrieben von Jens Radeloff am . Veröffentlicht in Herren Allgemein

Am 19. Mai fanden die diesjährigen Senioren Vereinsmeisterschaften statt - diesmal erstmalig organisiert durch mich in meiner neuen Rolle als Seniorenwart. Dementsprechend konnte ich viele neue Erfahrungen sammeln

Mit 20 Teilnehmern lagen wir im Schnitt der letzten Jahre. Sehr schön war wie immer die bunte Mischung von Spielern der 11. bis hoch zur 3. Mannschaft. Gespielt wurde in drei Altersklassen: Ü40, Ü53-1/3 und Ü60, sowie Doppel. 
 
Altersklasse Ü40
In der Altersklasse Ü40 gab es 8 Teilnehmer, die in zwei 4er-Gruppen um die Plätze kämpften. Gespielt wurden 2 Gewinnsätze. Am Ende setzen sich Stefan Kröll, Alexander Gar, Frank Heinrich und Christian Stelling durch.
Ab Halbfinale wurde dann im Modus drei Gewinnsätze gespielt. In zwei packenden Spielen: Christian gegen Alexander und Frank gegen Stefan konnten sich letztlich Christian und Frank ins Finale kämpfen. Am Ende konnte sich Frank als neuer Senioren Vereinsmeister Ü40 durchsetzen. Christian nahm Platz 2 dankend mit, war das Turnier für ihn doch eine super Vorbereitung für die anstehende Senioren EM (01.-07.Juli in Budapest).
Endergebnis: (1) Frank Heinrich; (2) Christian Stelling; (3) Alexander Gar + Stefan Kröll
Auf Wunsch der Ü40-Teilnehmer wurde spontan dann noch eine Rangliste für die Teilnehmer durchgeführt, die sich nicht in der Vorrunde durchsetzen konnten. Dadurch konnten die Wartezeit minimiert noch mehr interessante Spiele gespielt werden. 
 
Altersklasse 53-1/3
Die Konkurrenz Ü53-1/3 war eine Premiere und kam zustande, damit ich etwa gleichgroße und geradzahlige Altersgruppen zusammenstellen konnte. Letztlich waren dadurch 6 Teilnehmer am Start, die im Modus jeder gegen jeden zwei Gewinnsätze und  eine Rangliste spielten. Nach spannenden Spielen setzte sich am Ende Henning Patzke durch und verwies Karl-Heinz und Jens Linke auf die Plätze.
Endergebnis: (1) Henning Patzke; (2) Karl-Heinz Dahlke; (3) Jens Linke.
 
Altersklasse 60
Wie auch in der Altersklasse Ü53-1/3 gab es in der Ü60 6 Teilnehmer, die im identischen Modus (2Gewinnsätze; jeder gegen jeden) eine Rangliste ausspielten. Auch hier gab es sehr schöne Spiele, die manchmal auch mit kleinen Überraschungen endeten. Wie in einigen Turnieren zuvor konnte sich am Ende Joachim Tietgen durchsetzen. Hart umkämpft und alles andere als entschieden war der Kampf um Platz 2. Durch das bessere Satzverhältnis setzte sich am Ende knapp mit einem Satz Vorsprung Holger gegen Gerd N. durch.
Endergebnis: (1) Joachim Tietgen; (2) Holger Smolengo; (3) Gerd Neubauer.
Doppel
Wie in den Jahren zuvor ergaben sich auch dieses Jahr die Doppelpaarungen automatisch durch die LPZ der Teilnehmer. Dabei wurde jeweils vom oberen und vom unteren Ende der LPZ die Doppel zusammengefügt. So kamen Spielerkombinationen zu Stande, die man vermutlich sonst in der freien Wildbahn nicht antrifft und genau das macht diese Doppel-Konkurrenz so interessant. Durch die 20 Teilnehmer ergaben sich dann 10Doppel, so dass eine 16er Pyramide im KO-System mit jede Menge Freilosen gespielt wurde. Dabei war der Modus bis Viertelfinale 2 Gewinnsätze, ab Halbfinale drei Gewinnsätze.
Durch spannende Spiele konnten sich die Doppel Thomas/Karl-Heinz und Frank/Manfred ins Halbfinale kämpfen. Die zweite Halbfinal-Paarung lautete dann Christoph B./Holger und Gerd N./Jens L. Mit viel Beifall zogen dann die Paarungen Thomas/Karl-Heinz und Christoph B./Holger ins Finale ein. Auch hier gab es viele Anfeuerungsrufe und Beifall für ein sehr gutes Finale. Holger erwischte einen „Sahnetag“ und traf alles. Das war letztlich der Schlüssel zum Erfolg. In einem spontanen Kurz-Interview bestätigte am Ende Christoph, er habe den Ball im Spiel gehalten, den Rest hat Holger klar gemacht
v.l.: Manfred, Frank, Jens, Gerd, Karl-Heinz, Thomas, Christoph, Holger
 
Fazit und Ausblick:
Das schönste Dankeschön für einen Organisator sind Teilnehmer, die Spaß am Turnier haben, nette Gespräche am Spielfeldrand und ein leergeräumtes Büfett. Ich habe bisher nur positives Feedback erhalten. Trotzdem nimmt man fürs nächste Mal ein paar Dinge zur Verbesserung mit. So fand ich es dieses Jahr schade, keine Ü80 Konkurrenz aufstellen zu können. Das werde ich nächstes Jahr auf jeden Fall früher angehen. Also an alle Ü80 und natürlich auch alle anderen: Rafft euch auch, ihr habt ein Jahr Vorbereitungszeit
 
Mit sportlichen Grüßen
Jens
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